Tagebucheintrag · 31. Juli 2026
Ein Morgen, der alles veränderte
Der Morgen begann mit einer leisen Hoffnung, dass sich alles noch von selbst regeln würde. Wenige Stunden später saßen wir erneut in der Tierklinik und mussten erfahren, dass Silva notoperiert werden musste.
Der Freitag begann früh.
Gegen sechs Uhr morgens wollte Silva in den Garten. Immer wieder versuchte sie, Wasser zu lassen. Sie hockte sich mehrmals hin, doch es kam kein Urin.
Als Willi gegen sieben Uhr wieder ins Haus kam, war ihm sofort klar, dass etwas nicht stimmte. Er weckte mich mit den Worten:
„Wir müssen in die Klinik.“
Da die Tierklinik erst ab acht Uhr telefonisch erreichbar war, warteten wir auf die Öffnung und schilderten sofort die Situation. Parallel rief ich auch unsere Haustierärztin an. Da sie Silva an diesem Morgen nicht selbst behandeln konnte, machten wir uns direkt auf den Weg in die Tierklinik.
Gegen 9:30 Uhr kamen wir dort an.
Es folgte eine lange Zeit des Wartens. Erst gegen 12:30 Uhr wurden wir ins Behandlungszimmer gerufen.
Die Tierärzte wollten Silva zunächst sedieren und erneut einen Blasenkatheter legen. Die Hoffnung war, die Blase zu entleeren und anschließend zu entscheiden, ob der Katheter noch einige Tage liegen bleiben sollte oder erneut entfernt werden könnte.
Doch während des Eingriffs stellte sich heraus, dass der Katheter nicht bis zur Harnblase vorgeschoben werden konnte.
Damit änderte sich plötzlich alles.
Die Blase konnte nicht entleert werden und Silva musste sofort notoperiert werden, damit ihre Blase keinen Schaden nimmt.
In diesem Moment blieb uns nichts anderes übrig, als die Entscheidung der Tierärzte mitzutragen und darauf zu vertrauen, dass sie unserer kleinen Kämpferin erneut helfen können.
Jetzt heißt es für uns warten, hoffen und beten.